Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Entwicklung des Einstein-Teleskops

Für die nächste Generation erdgebundener Gravitationswellen-Detektoren: Laserentwicklung und Quetschlicht-Forschung in Hannover

24. Juli 2020

Vierzehn deutsche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen erhalten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) insgesamt rund 2 Millionen Euro. Diese Förderung ermöglicht es Physiker*innen und Geophysiker*innen, an verschiedenen technologischen Aspekten des Einstein-Teleskops zu forschen. Dazu zählen beispielsweise seismische Messungen und die Entwicklung kristalliner Fasern zur Aufhängung der Spiegel.

In Hannover soll am Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover in enger Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und dem Exzellenzcluster QuantumFrontiers eine Laserquelle für den Einstein Telescope Pathfinder – so der Name eines Prototyps des Observatoriums – entwickelt und getestet und am Prototypen in Maastricht installiert werden. Außerdem sollen die beteiligten Forscher*innen Fragen bei der Erzeugung von gequetschtem Licht und der Verwendung dieser Technologie in Gravitationswellen-Detektoren der 3. Generation untersuchen. Aus den BMBF-Mitteln wird in Hannover eine zusätzliche Doktorand*innen-Stelle finanziert.

Weitere Informationen finden Sie in einer Presseinformation auf einsteintelescope.nl.

Künstlerische Darstellung des unterirdisch angelegten Einstein-Teleskops.

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