Ausgewählte Artikel aus der MaxPlanckForschung

Lesen Sie hier Artikel über die Forschung des AEI im Forschungsmagazin der MPG.

Abstrakte grüne und orange Spiralen, die sich vor einem dunklen Sternenhintergrund drehen, mit dem Text "Wissen aus Physik & Astronomie" in weißer Schrift.

Aeneas Rooch: LISA lauscht ins All (MaxPlanckForschung 02/2024)

Die größte astronomische Beobachtungsstation ist so groß, dass sie nicht auf die Erde passt: Sie heißt LISA und wird es wahrnehmen können, wenn eine Strecke von 2,5 Millionen Kilometern gerade mal um einen Atomdurchmesser schrumpft. Forschende des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Hannover und Potsdam haben den Detektor für Gravitationswellen mitentwickelt. Durch die Beobachtung kosmischer Wellen wollen sie Einblicke gewinnen in kuriose Vorgänge tief im Weltall.
Zwei dunkle Kugeln schweben vor einem farbigen, abstrakten Hintergrund mit kreisförmigen Mustern.

Helmut Hornung: Dicker Fisch schlägt mächtig Wellen (MaxPlanckForschung 04/2020)

Eigentlich dürfte es nicht existieren: ein schwarzes Loch mit der 85-fachen Masse unserer Sonne. Doch genau das haben Astronomen aufgespürt. Demnach war dieses Schwergewicht Teil eines Doppelsystems, ehe es mit seinem ebenfalls recht massiven Partner verschmolz. Das dabei ausgelöste Beben der Raumzeit sandte Gravitationswellen aus, welche die Forschenden des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Potsdam und Hannover vor so manches Rätsel stellen.
Künstlerische Darstellung des Urknalls, beginnend mit einer Explosion, aus der Galaxien, Planeten und Sterne hervorgehen. Das Bild zeigt die Expansion des Universums und die Entstehung kosmischer Strukturen.

T. Bührke: Die Philosophin des Urpralls (MaxPlanckForschung 1/2020)

Die mythische Vorstellung von einem zyklischen All, das im Weltenbrand endet und wiederersteht, fasziniert Menschen seit jeher. Die moderne Urknalltheorie mit einem ewig expandierenden Universum schließt diese Möglichkeit aus. Doch ist hier das letzte Wort bereits gesprochen? Am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover geht Anna Ijjas dieser fundamentalen Frage nach.
Intensives, weißes Licht im Zentrum, das von radialen blauen Lichtstreifen umgeben ist, erzeugt eine dynamische und kosmische Atmosphäre.

T. Bührke: Der Taktgeber des Urknalls
(MaxPlanckForschung 3/2017)

Es ist die Frage aller wissenschaftlichen Fragen: Wie ist das Universum entstanden? Jean-Luc Lehners vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam-Golm geht sie mit modernsten mathematischen Werkzeugen an und untersucht dabei auch die Möglichkeit, dass es ein Vorläuferuniversum gab.
T. Bührke: Gravitationswellen aus dem Heimcomputer (MaxPlanckForschung 1/2017)

T. Bührke: Gravitationswellen aus dem Heimcomputer (MaxPlanckForschung 1/2017)

Das Projekt Einstein@Home ermöglicht es jedermann, am eigenen PC, Laptop oder Smartphone nach Gravitationswellen zu suchen und damit selbst zum Entdecker zu werden. Bruce Allen, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover, hat dieses Citizen-Science-Projekt begründet. Mittlerweile spürt die Software in den Big Data außerdem Pulsare auf. An dieser Fahndung sind auch Forscher des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn beteiligt.
Im Mittelpunkt des Bildes befindet sich ein schwarzes Loch, umgeben von einer Vielzahl von Sternen und Lichtpunkten im weiten Weltraum. Die Lichtpunkte variieren in ihrer Helligkeit und Größe, während das schwarze Loch einen tiefen Kontrast zum umgebenden Sternenhimmel darstellt.

F. Mokler: Fallen in der Raumzeit (MaxPlanckForschung 4/2016)

Schwarze Löcher verschlucken alles, was ihnen zu nahe kommt: Licht ebenso wie Gas, Staub und sogar ganze Sterne. Das klingt recht einfach. Doch die Natur von schwarzen Löchern ist vertrackt. Maria Rodriguez, Minerva-Gruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam, will das eine oder andere Rätsel der kosmischen Exoten lösen.
Eine künstlerische Darstellung von Gravitationswellen im Universum mit komplexen, wirbelnden Mustern in Rot und Gelb vor einem dunklen Sternenhintergrund.

H. Hornung: Der Kosmos bebt 
(MaxPlanckForschung 1/2016)

Albert Einstein hatte recht: Gravitationswellen existieren wirklich. Am 14. September  2015 gingen sie ins Netz. Das wiederum hätte Einstein verblüfft, glaubte er doch, sie seien zu schwach, um jemals gemessen zu werden. Umso größer war die Freude der Forscher – insbesondere jener am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, das an der Entdeckung maßgeblich beteiligt war.
Dichte Ansammlung von leuchtenden Sternen, umgeben von rötlich schimmernden Nebelstrukturen in einem kreisförmigen Rahmen.

F. Mokler: Die Kräuselungen der Raumzeit (MaxPlanckForschung 2/2011)

Vor einem Jahrhundert postulierte Albert Einstein in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie die Existenz von Gravitationswellen. Doch bisher haben sich diese Verzerrungen der Raumzeit hartnäckig der direkten Beobachtung entzogen. Am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover ist Karsten Danzmann mit dem Detektor GEO600 diesem Phänomen auf der Spur.
Hochpräzise optische Instrumente auf einer perforierten Metalloberfläche, umgeben von Kabeln.

R. Wengenmayr: Spuk mit Spiegeln (MaxPlanckForschung 4/2008)

Die Eigenschaften eines Teilchens können diejenigen eines anderen bestimmen, obwohl beide kilometerweit voneinander entfernt sind und keine Information  austauschen. Was wie ein Spuk erscheint,nennen Physiker Verschränkung und haben es bei kleinen Teilchen schon beobachtet. Nun will Roman Schnabel vom Albert-Einstein-Institut in Hannover zwei schwere Spiegel verschränken.
Dreidimensionale, bunte geometrische Formen in einer dichten und chaotischen Anordnung, die Tiefe suggerieren.

T. Thiemann, B. Röthlein: Ein Universum aus brodelnden Schleifen (MaxPlanckForschung 1/2006)

Die Weltformel ist der Heilige Gral der Physiker. Doch auf der Suche nach dieser Theorie, die alle Kräfte vereint, stoßen sie an die Grenzen dessen, was menschlicher Geist überhaupt noch erfassen kann. Die Schleifen-Quantengravitation gilt heute als eine aussichtsreiche Kandidatin für die Lösung des Problems. Thomas Thiemann vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam ist einer ihrer weltweit führenden Vertreter.
Ein rotes Auto parkt neben einem kleinen Gebäude mit einem Dach aus Wellblech. Das Gebäude befindet sich am Rand eines weitläufigen grünen Feldes.

T. Bührke: Kollisionen, die im Raum Wellen schlagen (MaxPlanckForschung 4/2001)

Theoretikern am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam ist es gelungen, Form und Intensität von Gravitationswellen zu berechnen, die zwei miteinander verschmelzende Schwarze Löcher abstrahlen. Diese Ergebnisse sind von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des deutsch-britischen Gravitationswellen-Detektors GEO600 mit Standort Hannover, der kürzlich seinen ersten Test bestanden hat.
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