Public talk

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Public talk (in German) “Wenn Schwarze Löcher Raum und Zeit erschüttern”

  • Date: Dec 11, 2019
  • Time: 19:00 - 20:30
  • Speaker: Frank Ohme
  • Location: Deutsches Museum Bonn, Ahrstraße 45, 53175 Bonn
In the lecture Frank Ohme describes how gravitational waves help to track down black holes and other compact objects and how nuances in their “sound” can be deciphered with the help of supercomputers.

Aus der Reihe: „Neues aus dem All – Schwarze Löcher - Schwerkraftriesen im Universum“ gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn und dem Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn

Das diesjährige Reihenthema „Schwarze Löcher“ wurde in Zusammenhang mit den im April 2019 vorgestellten Resultaten des „Event-Horizon-Teleskop-Projekts“ ausgewählt. Ein erster Vortrag zu diesem Thema von Professor Anton Zensus (Direktor am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn) fand bereits am 19. Juni 2019 im Deutschen Museum Bonn statt.

Was Jahrzehnte lang vielleicht wie fantastische Träumereien von Wissenschaftlern aussah, ist seit 2015 Realität: unser Universum ist seit dem 14. September 2015 nicht nur wie bisher in vielen Formen des Lichts sichtbar, sondern auch durch Gravitationswellen „hörbar“. Dafür sind kilometerlange Laserinterferometer nötig, die kleinste Störungen der Raumzeit aufzeichnen. Die häufigsten Auslöser dieser Störungen sind dabei Binärsysteme von Schwarzen Löchern, die, Milliarden Lichtjahre von uns entfernt, umeinander kreisen und schließlich mit einem gewaltigen Knall verschmelzen.

In dem Vortrag beschreibt Frank Ohme, wie dieses neue Fenster zu unserem Universum hilft, insbesondere Schwarzen Löchern und anderen kompakten Objekten auf die Spur zu kommen, und wie Nuancen in ihrem „Klang“ mit Hilfe von Supercomputern entschlüsselt werden können.

Dr. Frank Ohme hat Physik in Jena studiert. Von 2012 bis 2016 war er als Postdoc an der Universität Cardiff. Seit November 2016 leitet er die Max-Planck-Forschungsgruppe „Binary Merger Observations and Numerical Relativity“ am Albert-Einstein-Institut in Hannover.

 
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