Ausgelagerte Kommentare zu "Einstein verstehen Teil III"

Mein Blogbeitrag Einstein verstehen Teil III: Gleichzeitigkeit stellt den dritten Schritt einer Einführung in die Spezielle Relativitätstheorie dar; die Diskussion sollte auf den hier behandelten Themenbereich beschränken und insbesondere nicht auf das vorgreifen, was erst in den nachfolgenden Teilen der Einführung angesprochen wird. Diskussionsbeiträge, von denen ich den Eindruck habe, dass sie den geordneten Fluss der Diskussion eher behindern als fördern, und die ich daher nicht auf dieser Seite freischalten möchte, landen nicht auf der Seite des Blogbeitrages, sondern sind auf diese Seite hier ausgelagert.

Kommentar von Manuel Krüger vom 14.10.2012, 12:29: "@ Herbert Sommer, 13.10.2012, 14:09"


Zum Verständnis der tatsächlich bestehenden relativistischen Erscheinung bedarf es keiner unnötigen Überlegungen über die allgemein bekannte Raum- und Zeitmessung, sondern lediglich der Beachtung folgender, durch die erstklassigen Physiker des vorletzten Jahrhunderts experimenteller und theoretisch gewonnener, physikalischer Erkenntnisse:

1. Es existiert der absolute Raum, eine dreidimensionale Ausdehnung (ein Raumvolumen), in dem sich alles Beobachtbare räumlich verteilt befindet.

Erstmal ist das keine „physikalische Erkenntnis“ sondern nur eine Annahme, ein Postulat.


2. Die Ortsänderung eines Objekts in diesem Raum stellt eine wirkliche Bewegung dar.
Auch eine reine Spekulation. Es kann eben keine Bewegung absolut zum „Raum“ gemessen werden. Kein Objekt kann eine absolute Bewegung messen, Bewegung kann nur zwischen Objekten gemessen werden. Sie bestreiten hier mal eben nicht nur die SRT sondern auch gleich noch die klassische Mechanik, primär das Relativitätsprinzip von Galileo.


3. Die dadurch stattfindenden Abstandsänderungen aller anderen Objekte zum wirklich bewegten Objekt sind nur scheinbare, relative Bewegungen ohne physikalische Bedeutung.
Was sie schreiben hat nichts mit Physik zu tun, sondern ist esoterischer Mumpitz. Das Relativitätsprinzip von Galileo gilt seit vielen 100 Jahren und es gibt kein Experiment, das mit diesem im Widerspruch steht.


4. Ein Objekt kann nicht gleichzeitig zwei Objekte sein, weshalb es sich nicht gleichzeitig in zwei verschiedenen Orte des absoluten Raumes befinden kann. Die Besetzung verschiedener Orte im Raum kann nur nacheinander in zwei verschiedenen Zeiten erfolgen. Es gibt also auch eine zeitliche Ausdehnung, einen absoluten Zeitfluss, der die Reihenfolge von Vorgängen bestimmt.
Die Bewertung der SRT auf der Basis eines absoluten Raums führt zwangsweise zu einem Widerspruch. Die SRT kennt eine absolute Raumzeit, aber keinen absoluten Raum.


5. Energieumwandlungen und Energieübertragungen können also auch nicht ohne Zeitablauf erfolgen. Sie besitzen Trägheit.

6. Diese Trägheit der Energie bewirkt, dass die Energie- und Kraftübertragungen zwischen zwei Orten im Raum mit Verzögerung erfolgt (retardierte Potentiale der Maxwell-Gleichungen).

7. Durch diese Verzögerung erfahren die Kraftfelder und ihre Quellen eine Verkürzung in Bewegungsrichtung der absolut bewegten Quellen und eine Verlangsamung aller Vorgänge.

8. Die aus solchen Kraftquellen und Kraftfelder zusammengesetzten Objekte erfahren dadurch eine bewegungsabhängige Längenänderung und eine Periodenänderung ihrer inneren Vorgänge (Heaviside, Larmor, Lorentz).

9. Diese Änderungen der Messgeräte bei ihren Bewegungsänderungen haben u. a. zur Folge, dass sie die Geschwindigkeit des Lichtes relativ zu ihnen falsch messen, und zwar immer mit dem gleichen Wert bei allen Relativbewegungen, was ja offensichtlich nicht der Wirklichkeit entsprechen kann (FitzGerald, Lorentz, Poincaré).

Die Theorie von Lorentz ist mathematisch äquivalent zur SRT, der Nachteil der Beschreibung von Lorentz ist aber, dass er noch weiter einen Äther postulieren muss, welcher nie gefunden oder gemessen wurde und deren Eigenschaften keiner benennen kann, selbst theoretisch wurde nie eine widerspruchsfreie mathematische Formulierung gefunden. Einzige bekannte Eigenschaft des postulierten Äthers ist, er ist nicht messbar, weil sich alle Effekte ganz sauber aufheben. Warum man hier zur Transformation die LT und nicht eine beliebig andere Formel nehmen soll, kann auch nicht von Lorentz erklärt werden. Bei Lorentz ist es eben „ein Geschenk von Oben“ in der SRT ergibt sich die LT aus der Raumzeitgeometrie.


10. Alle diese Tatsachen sind, aus den beobachteten Naturgesetzen, von Maxwell, Heaviside, Larmor und Lorentz u.A. theoretisch abgeleitet und begründet worden. Nachträglich haben sie sich auch im Experiment bestätigt: Die Änderung der Interferometerlänge, die ein Nullergebnis bei jeder Änderung der Instrumentgeschwindigkeit gegenüber dem Licht liefert; die materielle Schrumpfung und Zerfallsverlangsamung von hochbeschleunigten Ionen in den Teilchenbeschleunigern; der Gang von verschieden bewegten Atomuhren, usw. Alle diese experimentellen Ergebnisse bestätigen jedoch in keiner Weise die Theorie der scheinbaren, symmetrischen Erscheinungen von Einstein, sondern, ganz im Gegenteil, gerade die Theorie der wirklichen, physikalischen und unsymmetrischen, materiellen Vorgänge von Lorentz.
Es gibt keine materielle Schrumpfung, und noch einmal, es gibt keinen mathematischen Unterschied in der Beschreibung der Natur zwischen Lorentz und der SRT, was sie da an Prosa rüberschütten ist egal. Die Erklärung von Einstein hat einfach den Vorteil, dass man das unnötige Postulat eines Äthers, der nie gemessen oder anders nachgewiesen werden konnte, nicht mehr benötigt.


11. Der Versuch von Einstein, die als relativistisch bezeichneten Erscheinungen, ohne Berücksichtigung dieser physikalischen Tatsachen, einfach als nur scheinbare Folgen einer absichtlich falschen und unberechtigten Uhrenkoordinierung durch den Beobachter zu erklären, stellt einen der auffälligsten geistigen Fehltritte in der Wissenschaft dar. Und seine Verherrlichung und Lehre als eine der größten Errungenschaften des menschlichen Geistes, bei gleichzeitiger, totaler Missachtung der hundertjährigen Kritik über seine Irrtümer, Unvollkommenheit, und inneren Widersprüche, ist zumindest dogmatisch und offensichtlich unwissenschaftlich. Siehe, hierzu: [Link auf Seite mit vermutlich verfassungsfeindlichen und antisemitischen Inhalten sowie Verstößen gegen das Persönlichkeitsrecht entfernt]
So, erstmal haben sie keine „physikalischen Tatsachen“ benannt, sondern nur Behauptungen verbreitet. Dann kommen hier nun wieder wie üblich „argumentum ad hominem“ gegen die Person Einstein. Die „hundertjährige Kritik“ ist das übliche Querulantentum, welches sich zu vielen Dingen finden lässt. Ein großer Teil dieser Kritik ist antisemitisch begründet, Stichwort ist hier „deutsche Physik“. Man braucht da nur in das verfassungsfeindliche antisemitische Pamphlet der anonymen Sekte G. O. Muller zu schauen, um das zu erkennen.

Kommentar von Herbert Sommer vom 13.10.2012, 14:09: "Relativität verstehen"

Zum Verständnis der tatsächlich bestehenden relativistischen Erscheinung bedarf es keiner unnötigen Überlegungen über die allgemein bekannte Raum- und Zeitmessung, sondern lediglich der Beachtung folgender, durch die erstklassigen Physiker des vorletzten Jahrhunderts experimentell und theoretisch gewonnenen, physikalischen Erkenntnisse:

1. Es existiert der absolute Raum, eine dreidimensionale Ausdehnung (ein Raumvolumen), in dem sich alles Beobachtbare räumlich verteilt befindet.

2. Die Ortsänderung eines Objekts in diesem Raum stellt eine wirkliche Bewegung dar.

3. Die dadurch stattfindenden Abstandsänderungen aller anderen Objekte zum wirklich bewegten Objekt sind nur scheinbare, relative Bewegungen ohne physikalische Bedeutung.

4. Ein Objekt kann nicht gleichzeitig zwei Objekte sein, weshalb es sich nicht gleichzeitig in zwei verschiedenen Orte des absoluten Raumes befinden kann. Die Besetzung verschiedener Orte im Raum kann nur nacheinander in zwei verschiedenen Zeiten erfolgen. Es gibt also auch eine zeitliche Ausdehnung, einen absoluten Zeitfluss, der die Reihenfolge von Vorgängen bestimmt.
5. Energieumwandlungen und –übertragungen können also auch nicht ohne Zeitablauf erfolgen. Sie besitzen Trägheit.

6. Diese Trägheit der Energie bewirkt, dass die Energie- und Kraftübertragungen zwischen zwei Orten im Raum mit Verzögerung erfolgt (retardierte Potentiale der Maxwell-Gleichungen).

7. Durch diese Verzögerung erfahren die Kraftfelder und ihre Quellen eine Verkürzung in Bewegungsrichtung der absolut bewegten Quellen und eine Verlangsamung aller Vorgänge.

8. Die aus solchen Kraftquellen und –felder zusammengesetzten Objekte erfahren dadurch eine bewegungsabhängige Längenänderung und eine Periodenänderung ihrer inneren Vorgänge (Heaviside, Larmor, Lorentz).

9. Diese Änderungen der Messgeräte bei ihren Bewegungsänderungen haben u.a. zur Folge, dass sie die Geschwindigkeit des Lichtes relativ zu ihnen falsch messen, und zwar immer mit dem gleichen Wert bei allen Relativbewegungen, was ja offensichtlich nicht der Wirklichkeit entsprechen kann (FitzGerald, Lorentz, Poincaré).

10. Alle diese Tatsachen sind, aus den beobachteten Naturgesetzen, von Maxwell, Heaviside, Larmor und Lorentz u.A. theoretisch abgeleitet und begründet worden. Nachträglich haben sie sich auch im Experiment bestätigt: Die Änderung der Interferometerlänge, die ein Nullergebnis bei jeder Änderung der Instrumentgeschwindigkeit gegenüber dem Licht liefert; die materielle Schrumpfung und Zerfallsverlangsamung von hochbeschleunigten Ionen in den Teilchebeschleunigern; der Gang von verschieden bewegten Atomuhren, usw. Alle diese experimetellen Ergebnisse bestätigen jedoch in keiner Weise die Theorie der scheinbaren, symmetrischen Erscheinungen von Einstein, sondern, ganz im Gegenteil, gerade die Theorie der wirklichen, physikalischen und unsymmetrischen, materiellen Vorgänge von Lorentz.

11. Der Versuch von Einstein, die als relativistisch bezeichneten Erscheinungen, ohne Berücksichtigung dieser physikalischen Tatsachen, einfach als nur scheinbare Folgen einer absichtlich falschen und unberechtigten Uhrenkoordinierung durch den Beobachter zu erklären, stellt einen der auffälligsten geistigen Fehltritte in der Wissenschaft dar. Und seine Verherrlichung und Lehre als eine der grössten Errungenschaften des menschlichen Geistes, bei gleichzeitiger, totaler Missachtung der hundertjährigen Kritik über seine Irrtümer, Unvollkommenheit, und inneren Widersprüche, ist zumindest dogmatisch und offensichtlich unwissenschaftlich. Siehe, hierzu: http://ekkehard-friebe.de/...ivitat-in-der-physik/

Zum Verständnis der tatsächlich bestehenden relativistischen Erscheinung bedarf es keiner unnötigen Überlegungen über die allgemein bekannte Raum- und Zeitmessung, sondern lediglich der Beachtung folgender, durch die erstklassigen Physiker des vorletzten Jahrhunderts experimentell und theoretisch gewonnenen, physikalischen Erkenntnisse:

1. Es existiert der absolute Raum, eine dreidimensionale Ausdehnung (ein Raumvolumen), in dem sich alles Beobachtbare räumlich verteilt befindet.

2. Die Ortsänderung eines Objekts in diesem Raum stellt eine wirkliche Bewegung dar.

3. Die dadurch stattfindenden Abstandsänderungen aller anderen Objekte zum wirklich bewegten Objekt sind nur scheinbare, relative Bewegungen ohne physikalische Bedeutung.

4. Ein Objekt kann nicht gleichzeitig zwei Objekte sein, weshalb es sich nicht gleichzeitig in zwei verschiedenen Orte des absoluten Raumes befinden kann. Die Besetzung verschiedener Orte im Raum kann nur nacheinander in zwei verschiedenen Zeiten erfolgen. Es gibt also auch eine zeitliche Ausdehnung, einen absoluten Zeitfluss, der die Reihenfolge von Vorgängen bestimmt.
5. Energieumwandlungen und –übertragungen können also auch nicht ohne Zeitablauf erfolgen. Sie besitzen Trägheit.

6. Diese Trägheit der Energie bewirkt, dass die Energie- und Kraftübertragungen zwischen zwei Orten im Raum mit Verzögerung erfolgt (retardierte Potentiale der Maxwell-Gleichungen).

7. Durch diese Verzögerung erfahren die Kraftfelder und ihre Quellen eine Verkürzung in Bewegungsrichtung der absolut bewegten Quellen und eine Verlangsamung aller Vorgänge.

8. Die aus solchen Kraftquellen und –felder zusammengesetzten Objekte erfahren dadurch eine bewegungsabhängige Längenänderung und eine Periodenänderung ihrer inneren Vorgänge (Heaviside, Larmor, Lorentz).

9. Diese Änderungen der Messgeräte bei ihren Bewegungsänderungen haben u.a. zur Folge, dass sie die Geschwindigkeit des Lichtes relativ zu ihnen falsch messen, und zwar immer mit dem gleichen Wert bei allen Relativbewegungen, was ja offensichtlich nicht der Wirklichkeit entsprechen kann (FitzGerald, Lorentz, Poincaré).

10. Alle diese Tatsachen sind, aus den beobachteten Naturgesetzen, von Maxwell, Heaviside, Larmor und Lorentz u.A. theoretisch abgeleitet und begründet worden. Nachträglich haben sie sich auch im Experiment bestätigt: Die Änderung der Interferometerlänge, die ein Nullergebnis bei jeder Änderung der Instrumentgeschwindigkeit gegenüber dem Licht liefert; die materielle Schrumpfung und Zerfallsverlangsamung von hochbeschleunigten Ionen in den Teilchebeschleunigern; der Gang von verschieden bewegten Atomuhren, usw. Alle diese experimetellen Ergebnisse bestätigen jedoch in keiner Weise die Theorie der scheinbaren, symmetrischen Erscheinungen von Einstein, sondern, ganz im Gegenteil, gerade die Theorie der wirklichen, physikalischen und unsymmetrischen, materiellen Vorgänge von Lorentz.

11. Der Versuch von Einstein, die als relativistisch bezeichneten Erscheinungen, ohne Berücksichtigung dieser physikalischen Tatsachen, einfach als nur scheinbare Folgen einer absichtlich falschen und unberechtigten Uhrenkoordinierung durch den Beobachter zu erklären, stellt einen der auffälligsten geistigen Fehltritte in der Wissenschaft dar. Und seine Verherrlichung und Lehre als eine der grössten Errungenschaften des menschlichen Geistes, bei gleichzeitiger, totaler Missachtung der hundertjährigen Kritik über seine Irrtümer, Unvollkommenheit, und inneren Widersprüche, ist zumindest dogmatisch und offensichtlich unwissenschaftlich. Siehe, hierzu: http://ekkehard-friebe.de/blog/herbert-sommer-die-rationalisierung-der-relativitat-in-der-physik/

Herbert Sommer


Last modified: Sun Oct 14 15:55:12 CEST 2012