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Dr. Elke Müller
Pressereferentin AEI Potsdam-Golm
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Vom Mikrokosmos zum Weltall

Tag der Offenen Türen auf dem Max-Planck-Campus Golm am 08. September 2002 von 10.00 bis 16.00 Uhr

8. September 2002

Die Naturwissenschaft setzt auf einen der tiefsten menschlichen Instinkte: auf unsere Neugier. Das Forschung nicht nur der Erkenntnisgewinnung und dem technischen Fortschritt dient, sondern durchaus auch ein faszinierendes Abenteuer sein kann und Spaß macht, möchten die drei Golmer Max-Planck-Institute an ihrem Tag der offenen Türen unter Beweis stellen.

Sie öffnen am 08. September 2002 ihre Türen und bieten dem interessierten Besucher fas-zinierende Einblicke in die umfangreiche wissenschaftliche Arbeit der Max-Planck-Institute für Gravitationsphysik, Kolloid- und Grenzflächenforschung sowie Molekulare Pflanzenphysiologie.

Das mannigfaltige Programm mit Institutsführungen, Experimenten, Vorträgen und Mit-mach-Aktionen bietet Jung und Alt Wissenschaft zum Anfassen und zeigt die drei Institute in ihrer bunten Vielfalt. Das Themenspektrum reicht von Einsteins Relativitätstheorie über grüne Gentechnik bis hin zur Wunderwelt der Membranen.

PRESSEFÜHRUNGEN (Treffpunkt im Foyer des Zentralgebäudes)

11.00 Uhr Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie
12.00 Uhr Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik
13.00 Uhr Max-Planck-Institut für Kolloid- u. Grenzflächenforschung

Am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) wird der Gravitationswellendetektor GEO600 mit einer virtuellen Führung vorgestellt und der Zusammenstoß Schwarzer Löcher eindrucksvoll auf dem Computer simuliert. Das Rechnen auf verteilten Computern im weltweiten Netz ist Thema der Vorführungen zum Grid-Computing. Populärwissenschaftliche Vorträge über die Krümmung der Raumzeit, Gravitationswellen und Einsteins Erbe runden das Programm ab.

Am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung werden die ganz kleinen Di-mensionen des Nanokosmos mit Computersimulationen zur Wunderwelt der Membranen und Expe-rimenten an Mikrokapseln und Fasern sowie Ultraabsorbern erlebbar gemacht. Mit einem Gang durch die Analytik werden sogar den Partikeln in Bier und Wein nachgespürt. Aber auch Vorträge mit Themen wie „Vom parfümierten Klopapier zur Krebstherapie“ oder „Biomineralisation“ ver-deutlichen in anschaulicher Weise die vielschichtige Forschungsarbeit des Institutes. Des Weiteren gibt es eine offene Glasbläserwerkstatt zu besichtigen und farbenfrohe Experimente für Kinder.

Im Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie können Sie sich über neueste Verfahren der Grünen Gentechnik informieren, modernste Labortechnik kennen lernen und die Versuchspflanzen aus der Labor- und Gewächshausperspektive betrachten. Sie können mit einem Roboter um die Wette pipettieren und Erbmaterial aus Pflanzen isolieren. Integrierter Pflanzenschutz und biologische Schädlingsbekämpfung sind in aller Munde, in unseren Gewächshäusern werden sie praktiziert. Populärwissenschaftliche Vorträge zur Grünen Gentechnik und Videopräsentationen runden das Programm ab.

Ein “Kinderforschungsbereich“ befindet sich im Zentralgebäude. Dort können die Wissenschaftler von morgen spannende Experimente durchführen und ganz nebenbei etwas über Pflanzenintelligenz, Farbwirbel, prickelnde Gase, Schwerkraft und vieles mehr aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik lernen. Des Weiteren ist das AIP (Astrophysikalisches Institut Potsdam) zu Gast auf dem Max-Planck-Campus und stellt eine Auswahl seiner Forschungsprojekte vor. Besucher können live dabei sein, wenn die Radiosonne in Tremsdorf „on-line“ beobachtet wird.

 
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