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Soziale Medien

Verteiltes Rechenprojekt

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Einstein@Home

Einstein@Home ist eines der weltgrößten verteilten Rechenprojekte mit rund 470.000 freiwilligen Teilnehmer*innen. Deren Computer erreichen zusammen eine Gesamtrechenleistung von durchschnittlich rund 6,8 PetaFlop/s. In der Top-500-Liste (vom November 2018) hätte Einstein@Home einen Platz unter den 25 schnellsten Rechnern der Welt.

Bei Einstein@Home mitmachen!

Das Projekt

Einstein@Home arbeitet mit der anderweitig ungenutzten Rechenzeit auf den Heim- und Bürorechnern von Freiwilligen aus aller Welt. Mit der gespendeten Rechenkraft sucht das Projekt nach schwachen astrophysikalischen Signalen von rotierenden Neutronensternen, auch als Pulsare bezeichnet. Einstein@Home durchsucht Daten der LIGO Gravitationswellen-Detektoren, von den Radioteleskopen in Arecibo und Parkes und vom Gammasatelliten Fermi.

Die Entdeckungen

Die Einstein@Home-Freiwilligen haben bereits mehr als 70 neue Neutronensterne entdeckt, und wir hoffen noch viele weitere in der Zukunft zu finden. Unser Langzeitziel ist es, die erste direkte Messung von kontinuierlichen Gravitationswellen zu machen, die rotierende Neutronensterne aussenden. Albert Einstein sagte die Existenz von Gravitationswellen vor fast 100 Jahren vorher. Im September 2015 wurden erstmals Gravitationswellen verschmelzender schwarzer Löcher direkt nachgewiesen. Diese Entdeckung stellte den Beginn eines neuen Zeitalters der Astronomie dar.

Kontinuierliche Gravitationswellen

Einstein@Home wurde 2005 ins Leben gerufen und sucht seitdem nach den Gravitationswellen-Signalen schnell rotierender Neutronensterne in den Daten der LIGO und Virgo-Detektoren. Analyseläufe mit zunehmender Empfindlichkeit bieten immer bessere obere Grenzen für die Emission kontinuierlicher Gravitationswellen von einer galaktischen Neutronenstern-Population.

Radiopulsare

Im Frühjahr 2009 startete Einstein@Home eine neue Suche in den Daten des Arecibo Radioteleskops in Puerto Rico. Diese Suche wurde am AEI in Hannover in Zusammenarbeit mit der PALFA-Kollaboration entwickelt, die zu diesem Zeitpunkt Prof. Jim Cordes (Cornell University) leitete. Das Ziel dieser Suche ist die Entdeckung von Pulsaren in Bahnen mit Umlaufperioden von unter einer Stunde. Sie kann allerdings auch Pulsare in Systemen mit langen Umlaufzeiten und ohne Sternpartner entdecken. Dies beweisen die bislang 55 entdeckten neuen Pulsare. Derzeit läuft sie auf Geräten mit ARM-Prozessoren und Android- und Linux-Betriebssystemen.

Gammapulsare

Seit Mitte 2011 analysiert Einstein@Home auch Daten des Gammasatelliten Fermi und verwendet dabei innovative Methoden, die ursprünglich am AEI Hannover für Suchen nach kontinuierlichen Gravitationswellen entwickelt wurden. Bereits 19 zuvor unbekannte Gammapulsare wurden so entdeckt. Außerdem läuft eine Suche nach ausgewählten Gammapulsaren in Doppelsystemen, die von Freiwilligen bereitgestellte Rechenleistung auf Grafikkarten nutzt.

Einstein@Home war ein Projekt im Weltjahr der Physik 2005 and im Internationalen Jahr der Astronomie 2009. Es wird von der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft (APS) und weiteren internationalen Organisationen unterstützt.

Einstein@Home-Forschungsmeldungen

 
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