Vinzenz Aubry wird Artist-in-Residence
Aubry will an „Embodied Cinema: Vibrations for Androids III“ arbeiten.
Der in Berlin lebende Künstler wurde im Rahmen einer gemeinsamen Ausschreibung der Abteilung für Astrophysikalische und Kosmologische Relativitätstheorie am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik im Potsdam Science Park und des Center of Gravity am Niels-Bohr-Institut in Kopenhagen ausgewählt.
Ab diesem Herbst wird Aubry als Artist-in-Residence in der Abteilung für Astrophysikalische und Kosmologische Relativitätstheorie sowie am Center of Gravity tätig sein. Er wird an seinem Projekt „Embodied Cinema: Vibrations for Androids III” arbeiten. Im Rahmen des Residenzprogramms sind ausgewählte Künstler*innen eingeladen, bis zu drei Monate lang gemeinsam mit Wissenschaftler*innen der gastgebenden Institutionen zu forschen und zu arbeiten.
Während seines Aufenthalts will Aubry Formen des Erkennens jenseits des Bildes erforschen. Gemeinsam mit den Wissenschaftler*innen wird er untersuchen, wie sich bewegte Materie, Zeitdilatation und andere kosmische Signale erleben und wahrnehmen lassen, ohne dabei auf das Sehen zurückzugreifen. Darüber hinaus wird der Künstler seine Forschung zu Schwingungen auf die kosmische Ebene ausweiten und seine Praxis des „Embodied Cinema“ weiterentwickeln, bei der der Körper selbst gleichzeitig zum Instrument, zur Leinwand und zum Publikum wird.
Die Resonanz auf die Ausschreibung übertraf alle Erwartungen. Es gingen hunderte interessante Vorschläge ein, was den Auswahlprozess schwierig gestaltete. Bei der Sichtung der Vorschläge arbeiteten Mitarbeitende der Gastinstitutionen mit einer internationalen Jury zusammen, die aus den bildenden Künstler*innen Ana Carvalho, Shea Hembrey, Alexandra Hunts und Sjoerd Knibbeler bestand – letzterer war im vergangenen Jahr Artist-in-Residence am Center of Gravity.












