Zukunftsweisende Modellierungsansätze in der Astro- und Klimaphysik

Der erste Leibniz-WissenschaftsCampus in Brandenburg entsteht unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik.

25. März 2026

nter Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) entsteht der Campus „SCALES: Multiscale Challenges: from Astrophysics to Climate Models“ in enger Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam. Weitere außeruniversitäre Partner sind neben dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) im Potsdam Science Park das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, das Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik, das Deutsche Zentrum für Astrophysik und das Deutsche Elektronen-Synchrotron. Der Campus wird für vier Jahre gemeinsam von den beteiligten Leibniz-Instituten, der Leibniz-Gemeinschaft, der Universität Potsdam und dem Land Brandenburg mit einem Gesamtvolumen von 4,12 Millionen Euro finanziert. Die Initiative wird von Christoph Pfrommer (AIP) koordiniert, der gemeinsam mit Tim Dietrich (Universität Potsdam und AEI) als Sprecher fungiert.

Viele der dringendsten wissenschaftlichen Fragen entstehen aus dem Zusammenspiel von Prozessen über sehr unterschiedliche räumliche und zeitliche Skalen hinweg. Der WissenschaftsCampus bündelt die Expertise aus Astrophysik und Erdsystemforschung, um neue rechnergestützte und datengetriebene Ansätze zu entwickeln, die diese Wechselwirkungen über alle Skalen hinweg konsistenter und präziser modellieren um damit bessere Vorhersagen zu ermöglichen.

Vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik sind Tim Dietrich, Leiter der Max-Planck-Fellow-Gruppe Multi-Messenger-Astrophysik kompakter Binärsysteme und Kenta Kiuchi, Gruppenleiter in der Abteilung Numerische und Relativistische Astrophysik an dem neuen Leibniz-WissenschaftsCampus beteiligt. Beide bringen ihre langjährige Expertise bei der Simulation von Doppelneutronensternen in das Forschungsvorhaben ein.

Lesen Sie hier die vollständige Presseinformation des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam.

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