Auszeichnung für Masaru Shibata

29. September 2025

Der Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI) im Potsdam Science Park wurde von der Zeitung Der Tagesspiegel als einer der 100 wichtigsten Köpfe der Hauptstadt-Wissenschaft 2025 ausgewählt.

Auch in diesem Jahr hat die Redaktion des Tagesspiegel 100 Persönlichkeiten identifiziert, die die Wissenschaftsregion Berlin-Brandenburg besonders prägen. Auswahlkriterien waren dabei beispielsweise herausragende Forschung oder besonderes Engagement in der Lehre.

„Ich freue mich sehr über diese Anerkennung meiner Forschungsarbeit“, sagt Shibata, der am AEI die Abteilung Numerische und Relativistische Astrophysik leitet. „Meine Mitarbeitenden und ich haben in den letzten Jahren große Fortschritte beim Verständnis sehr energiereicher Vorgänge im Universum erzielt. Ein wichtiger Durchbruch war dabei die bislang längste konsistente numerisch-relativistische Simulation verschmelzender Neutronensterne.“
Verschmelzende Neutronensterne sind hervorragende Ziele für die Multi-Messenger-Astronomie. Denn sie senden Gravitationswellen, Neutrinos und Strahlung im gesamten elektromagnetischen Spektrum aus. Die Forschung von Masaru Shibata und seiner Abteilung bringt Vorhersagen von Gravitationswellen, elektromagnetischen Signalen und Neutrinoemissionen zu einem in sich konsistenten Bild zusammen.

Ab 29.9.2025 stellt der Tagesspiegel in einem großen Wissenschafts-Spezial die „100 Köpfe der Hauptstadt-Wissenschaft 2025“ vor. Bei der Recherche für dieses Spezial ist der Redaktion die Arbeit von Masaru Shibata besonders aufgefallen.

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