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Dr. Benjamin Knispel
Pressereferent AEI Hannover
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Die Nacht, die Wissen schafft

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"Die Nacht, die Wissen schafft" am AEI Hannover

Den Gravitationswellen auf der Spur

6. November 2014

Schlauer werden über Nacht: Am Sonnabend, 15. November 2014, bietet die Leibniz Universität Hannover (LUH) zur "Nacht, die Wissen schafft" Forschung zum Anfassen. Von 18 Uhr bis Mitternacht laden die neun Fakultäten und weitere Einrichtungen der Hochschule alle Interessierten zu mehr als 180 Vorträgen, Experimenten, Führungen, Ausstellungen oder Mitmach-Aktionen ein. Das Albert-Einstein-Institut, eine enge Kooperation des Instituts für Gravitationsphysik der LUH und des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik, ist dabei.

Am Albert-Einstein-Institut Hannover warten bei der "Nacht, die Wissen schafft" im Jahr 2014 drei verschiedene Programmpunkte auf die Besucher. Ab 18 Uhr gibt es stündliche Vorträge zu der am Institut betriebenen Forschung, anhand von Exponaten können kleine Experimente selbst durchgeführt werden, und in einer Ausstellung können Bilder aus der Wissenschaft besichtigt werden.


Atlas am AEI in Hannover ist der weltweit leistungsfähigste zur Gravitationswellen-Datenanalyse gebaute <span>Computercluster.</span> Bild vergrößern
Atlas am AEI in Hannover ist der weltweit leistungsfähigste zur Gravitationswellen-Datenanalyse gebaute Computercluster. [weniger]

Ausstellung: Bilder der Wissenschaft

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des weltgrößten Instituts zur Gravitationsphysik. In großformatigen Bildern erhalten Sie einen Einblick in die Forschungsergebnisse, Labore und Supercomputer der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

18 Uhr bis 24 Uhr, Räume des AEI Hannover, Callinstr. 38


Die Raumzeit erforschen. Bild vergrößern
Die Raumzeit erforschen.

Experimente: Den Gravitationswellen auf der Spur

Forscherinnen und Forscher des Albert-Einstein-Instituts Hannover arbeiten unter dem Motto "Einstein weiterdenken" an vielen verschiedenen Aspekten der Gravitationsphysik rund um Einsteins Vermächtnis – die Gravitationswellen. In dieser Ausstellung lassen sich einige der Aspekte in kleinen Experimenten spielerisch nachvollziehen und selbst erfahren.

18 Uhr bis 24 Uhr, Räume des AEI Hannover, Callinstr. 38


Laserlicht ist einzigartig Bild vergrößern
Laserlicht ist einzigartig

Vortrag: Was ist eigentlich Licht?

Was steckt hinter Licht, einem wirklich alltäglichen Phänomen? Für Physiker kann Licht manchmal ein Teilchen sein, manchmal aber auch eine Welle. Doch was wellt sich da eigentlich? Und was kann man mit Licht alles anfangen, außer einfach nur einen Raum zu erhellen? Antworten auf diese Fragen und darauf, ob man mit Licht vielleicht sogar das All hörbar machen kann, hat dieser Vortrag.

18:15 Uhr, Seminarraum 103 im AEI Hannover, Callinstr. 38


Der experimentelle Aufbau einer Quelle f&uuml;r gequetschtes Licht, das die Grundlage f&uuml;r die Quantenkryptographie-Experimente des AEI liefert. Bild vergrößern
Der experimentelle Aufbau einer Quelle für gequetschtes Licht, das die Grundlage für die Quantenkryptographie-Experimente des AEI liefert. [weniger]

Vortrag: Quantenkryptografie – vom Paradoxon zum Produkt

Mit der absolut sicheren Verschlüsselung von geheimen Nachrichten beschäftigt sich die Quantenkryptografie. Die Sicherheit beruht dabei auf fundamentalen quantenphysikalischen Gesetzen und bietet für die Zukunft eine echte Alternative für die verschlüsselte Übertragung hochgeheimer Daten. In diesem Vortrag werden die grundlegenden Prinzipien der Quantenkryptografie anschaulich dargestellt.

19:15 Uhr, Seminarraum 103 im AEI Hannover, Callinstr. 38


Die Satellitenmission GRACE-FO wird mit einem am AEI entwickelten Laserinterferometer ausgestattet sein. Bild vergrößern
Die Satellitenmission GRACE-FO wird mit einem am AEI entwickelten Laserinterferometer ausgestattet sein. [weniger]

Vortrag: Wasser und Eis mit Satelliten wiegen

Die Verteilung der Massen auf unserem Planeten beeinflusst die Schwerkraft der Erde, sie ist orts- und zeitabhängig. Mit Hilfe von Satelliten kann das Abschmelzen von Eis an den Polen und sogar ein absinkender Grundwasserpegel vermessen werden. Die GRACE-Mission untersucht das Erdschwerefeld seit 2002, nähert sich aber dem Ende ihrer Lebensdauer. Derzeit wird mit Hochdruck die Nachfolgemission GRACE Follow-On entwickelt, die noch genauer messen soll. Das AEI ist zentral an der Entwicklung der verwendeten Technik beteiligt.

20:15 Uhr, Seminarraum 103 im AEI Hannover, Callinstr. 38


Mit Einstein@Home auf Android-Ger&auml;ten kann man nun "nach den Sternen greifen" und neue Radiopulsare entdecken. Bild vergrößern
Mit Einstein@Home auf Android-Geräten kann man nun "nach den Sternen greifen" und neue Radiopulsare entdecken. [weniger]

Vortrag: Einstein@Home – Astronomie zum Mitmachen

Neutronensterne sind extreme Himmelskörper, die in gewaltigen Sternxplosionen entstehen. Sie lassen sich im gesamten elektromagnetischen Spektrum beobachten und sind vielversprechende Quellen von Gravitationswellen. Mehr als 360.000 Freiwillige aus aller Welt haben dem verteilten Rechenprojekt Einstein@Home, das maßgeblich am Albert-Einstein-Institut entwickelt wird, bereits Rechenzeit auf ihren Computern und Smartphones zur Verfügung gestellt und so mehr als 50 neue Neutronensterne entdeckt.

21:15 Uhr, Seminarraum 103 im AEI Hannover, Callinstr. 38


Die geplante LISA-Mission wird Gravitationswellen im Weltall messen. Sie besteht aus drei Satelliten im Abstand von Millionen von Kilometern. Mittels Laserlicht werden die Forscher die winzigen Abstandsänderungen messen, die vorbeirasende Gravitationswellen erzeugen. Bild vergrößern
Die geplante LISA-Mission wird Gravitationswellen im Weltall messen. Sie besteht aus drei Satelliten im Abstand von Millionen von Kilometern. Mittels Laserlicht werden die Forscher die winzigen Abstandsänderungen messen, die vorbeirasende Gravitationswellen erzeugen. [weniger]

Vortrag: eLISA – Gravitationswellen-Astronomie im All

eLISA ist ein geplantes Laserinterferometer, das im Jahr 2034 ins All starten soll und das wir federführend entwickeln. eLISA wird aus drei Satelliten im Abstand von einigen Millionen Kilometern bestehen, die ihre gegenseitige Entfernung auf den Milliardstel Teil eines Millimeters vermessen. So werden sich unter anderem Gravitationswellensignale von massereichen Schwarzen Löchern aus dem gesamten Universum nachweisen lassen.

22:15 Uhr, Seminarraum 103 im AEI Hannover, Callinstr. 38


Das Gravitationswellen-Observatorium GEO600 befindet sich in Ruthe bei Sarstedt, rund 20 Kilometer s&uuml;dlich von Hannover. Es ist ein Laser-Interferometer mit 600 Meter langen Armen mit dem die AEI-Wissenschaftler nach den von Albert Einstein vorhergesagten winzigen Raumzeitkr&auml;uselungen suchen. Bild vergrößern
Das Gravitationswellen-Observatorium GEO600 befindet sich in Ruthe bei Sarstedt, rund 20 Kilometer südlich von Hannover. Es ist ein Laser-Interferometer mit 600 Meter langen Armen mit dem die AEI-Wissenschaftler nach den von Albert Einstein vorhergesagten winzigen Raumzeitkräuselungen suchen. [weniger]

Vortrag: Gravitationswellen – Einsteins Vermächtnis

Albert Einstein sagte im Jahr 1916 in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie Gravitationswellen voraus. Sie künden von Sternexplosionen, vom Zusammenprall Schwarzer Löcher und sogar vom Urknall selbst. Der experimentelle Nachweis und die Analyse von Gravitationswellen gehören heute zu den größten Herausforderungen der modernen Physik. Das AEI ist die weltweit größte Forschungseinrichtung, die sich umfassend mit diesem Thema beschäftigt.

23:15 Uhr, Seminarraum 103 im AEI Hannover, Callinstr. 38

 
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