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Max Planck Institute for Gravitational Physics
(Albert Einstein Institute)



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2010
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Press Release Archive: 2010



Wertvolle Fracht auf hoher See:
Hochleistungslaser aus Hannover unterwegs zu Gravitationswellendetektor in den Vereinigten Staaten

Einblick in den 200-Watt-Laseroszillator für LIGO

21. Dezember 2010
Die Suche nach Einsteins Gravitationswellen gleicht der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Dabei stelle man sich außerdem vor, dass die Nadel von ganz ähnlicher Natur ist wie das Heu selbst. Denn kosmische Gravitationswellen, winzige Erschütterungen von Raum und Zeit, sind schwer von irdischen Erschütterungen zu unterscheiden. So sind die Forscher auf effiziente Messinstrumente angewiesen, um ihre Nadeln, die Gravitationswellen, tatsächlich zu finden. Dafür bauen sie Gravitationswellendetektoren, die nach dem Prinzip der Laserinterferometrie funktionieren. Wissenschaftler des Max- Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut Hannover, AEI) haben zusammen mit dem Laserzentrum Hannover e. V. (LZH) jüngst einen Hochleistungslaser entwickelt, der bei der nächsten Generation von Gravitationswellendetektoren zum Einsatz kommen wird. Dieser Laser ist nun auf der MSC Loretta unterwegs zu LIGO, einem dieser Detektoren in den USA.




Das Wissenschaftlerteam beim Verpacken des Lasers (Bild 1)
Das Wissenschaftlerteam beim Verpacken des Lasers (Bild 2)
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Was Raum und Zeit bewegt

Mit Tieftemperatur-experimenten erforschen Wissenschaftler der Universität Jena Materialien für neuartige optische Komponenten auch für Gravitationswellendetektoren.

24. November 2010
Gravitationswellenforschung in Deutschland wird weiter gestärkt: DFG verlängert Sonderforschungsbereich / Transregio „Gravitationswellenastronomie“. Mit acht Mio. Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft den SFB für weitere vier Jahre.

Davon profitiert auch das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik: Für den Standort Potsdam-Golm sind 1,443 Mio Euro vorgesehen; darin enthalten sind dreieinhalb Postdoc-Stellen. Das Teilinstitut Hannover erhält gemeinsam mit dem Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover 1,784 Mio. Euro. Diese Summe beinhaltet fünf Doktorandenstellen und eine halbe Postdoc-Stelle. In Hannover betreiben die Forscher den Gravitationswellendetektor GEO600. Dafür entwickeln sie immer empfindlichere Messtechnologien, die weltweit zum Einsatz kommen. Mit dem Computercluster ATLAS analysieren die Wissenschaftler die Daten von GEO600 sowie den Detektoren LIGO (USA) und Virgo (Italien). In Potsdam entwickeln die Physiker Analyseverfahren für die Gravitationswellendaten, die das geplante Weltraumobservatorium LISA liefern wird und simulieren, wie Gravitationswellen beim Verschmelzen von Schwarzen Löchern und Neutronensternen entstehen.




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AEI-Wissenschaftler geehrt
Dr. Patrick Kwee erhält Wissenschaftspreis des Freundeskreises der Leibniz Universität Hannover

Patrick Kwee
Für seine herausragende Dissertation über Laserstabilisierung hat Patrick Kwee gestern Abend den mit 4000 Euro dotierten „Wissenschaftspreis Hannover“ erhalten, den bedeutendsten Preis, der an der Leibniz Universität Hannover vergeben wird. Mit dieser Ehrung zeichnet der Freundeskreis der Universität im Turnus von zwei Jahren exzellente Nachwuchswissenschaftler aus.


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Spiel doch mal Mathe!
Schüler lernen, wie Wissenschaftler denken

Dass Mathematik schön, dass sie faszinierend ist und überraschen kann, dass der Begriff „Faszination Forschung“ gerade auch für die Mathematik gilt, können viele Schüler/-innen nur schwer glauben. Mit dem neuen Mathematiklernspiel „modulis“ sollen Schüler/-innen der 5. und 6. Klasse künftig aus erster Hand erfahren, dass Mathematik etwas zutiefst Menschliches ist, mit dem man fast alles beschreiben kann: eine der Grundlagen unserer modernen Gesellschaft.

Erstmals vorgestellt wird das Spiel modulis im Rahmen eines Seminars für Lehrer/-innen, Lehramtsstudent/-innen und Schüler/-innen am Samstag, den 30.10.2010.




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Full marks for LISA Pathfinder in final exam

September 23, 2010
The test mission for the gravitational wave detector in space LISA has reached an important milestone after a rigorous review of the whole mission

LISA Pathfinder (LPF) passed its final examination at the end of the development phase with flying colors: the whole concept - from the scientific instruments and the operating system to the space hardware - stood up to the intense scrutiny of ESA-reviewers in a final 'Critical Design Review’. A launch in late 2012 or early 2013 should now be possible.
The Critical Design Review was conducted at the European Space Research and Technology Centre (ESTEC) of the European Space Agency (ESA) in Noordwijk, the Netherlands.


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LISA Gravitational-Wave Mission Strongly Endorsed by National Research Council

One of the three LISA satellites.
August 13, 2010
The US National Research Council (NRC) has strongly recommended the Laser Interferometer Space Antenna (LISA) as one of NASA's next two major space missions, to start in 2016 in collaboration with the European Space Agency (ESA).


Movie about LISA
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Einstein@Home 'citizen scientists' in the U.S.A. and Germany discover a new pulsar in Arecibo telescope data

Screenshot of a simulation of the pulsar PSR J2007+2722
August 12, 2010
(Science Express, Aug. 12, 2010.)

Idle computers are the astronomers' playground: Three citizen scientists - a German and an American couple - have discovered a new radio pulsar hidden in data gathered by the Arecibo Observatory. This is the first deep-space discovery by Einstein@Home, which uses donated time from the home and office computers of 250,000 volunteers from 192 different countries. (Science Express, Aug. 12, 2010.) The citizens credited with the discovery are Chris and Helen Colvin, of Ames, Iowa and Daniel Gebhardt, of Universität Mainz, Musikinformatik, Germany. Their computers, along with 500,000 others from around the world, analyze data for Einstein@Home (on average, donors contribute about two computers each).

To join Einstein@Home, please visit http://einstein.phys.uwm.edu/ and follow the instructions under 'Join Einstein@Home'.


Join Einstein@Home
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High Impact Factor for MPG Open Access Journal
Living Reviews in Relativity second best in its category

16 July 2010
The open access physics journal Living Reviews in Relativity, published by the Max Planck Institute for Gravitational Physics (Albert Einstein Institute) in Potsdam, has received its first impact factor of 10.600 in the 2009 Journal Citation Reports released by Thomson Reuters on June 17, 2010. The unique review journal already ranks second worldwide in the category Physics, Particles & Fields.


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Schwarze Löcher, Gravitationswellen und Co.:
Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik auf der COSPAR-Tagung in Bremen

15. Juli 2010
Vom 18.7.-25.7.2010 findet in Bremen die 38. Internationale COSPAR-Tagung (Committee on Space Research), die weltweit größte Konferenz rund um das Thema Weltraumforschung, statt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) halten dort Vorträge zur Weltraummission LISA und zu weiteren Themen aus der Gravitationswellenforschung. In einer Ausstellung, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird, zeigt das AEI darüber hinaus ein interaktives Satellitenmodell von LISA, der Laser Interferometer Space Antenna.
Ort: Congress Centrum Bremen, Bürgerweide 1, 28215 Bremen


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Michèle Heurs auf Juniorprofessur im Exzellenzcluster QUEST berufen

Prof. Michèle Heurs
13. Juli 2010
Prof. Michèle Heurs, ehemalige Mitarbeiterin des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut / AEI), kehrt nach Hannover zurück, um am AEI über die physikalischen Grundlagen von Rauschquellen in Laserinterferometern zu forschen.


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Albert-Einstein-Institut Hannover erhält 168.000 Euro für Laserforschung von der VolkswagenStiftung

25. Juni 2010
In Hannover wurde in den vergangenen Jahren ein hochstabiler Laser entwickelt und gebaut, der das Herz von Advanced LIGO bilden wird. Die US-amerikanischen Advanced LIGO Detektoren sind die neue Generation von Gravitationswellenobservatorien, die ab 2014 in Betrieb gehen. An ihrer Entwicklung waren und sind Wissenschaftler des deutsch-britischen GEO Projektes federführend beteiligt. Aus dem VW-Vorab wird die Laserforschung in den Jahren 2006 - 2011 bereits mit 3 Mio Euro gefördert. Die jetzt an das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, Teilinstitut Hannover, und das Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover gehenden 168.000 Euro aus dem Förderprogramm "Niedersachsen Vorab" dienen dazu, die Forschungsarbeiten abzuschliessen. Ab Februar 2011 werden die Laser dann in die AdLIGO Detektoren in den US-Bundesstaaten Louisiana und Washington eingebaut.


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Kugel, Donut, Doppelring: Schwarze Löcher in höheren Dimensionen

30. Mai 2010
Alle Schwarzen Löcher haben kugelförmige Gestalt – aber muss das auch in höheren Dimensionen so sein? Dr. Maria Rodriguez vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) hat kürzlich einen ganzen Katalog ‚erlaubter’ Formen von Schwarzen Löchern publiziert, darunter beispielsweise Schwarze Ringe, Schwarze Doppelringe oder ‚Schwarze Saturne’, also von einem Ring umgebene Kugeln. Sie untersuchte dafür die Lösungen der Einstein-Gleichungen für Schwarze Löcher in höheren Dimensionen.


Maria J. Rodriguez: On the black hole species (by means of natural selection)
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On the deceleration behaviour of black holes:
Researchers use the concept of "anti-kick" to explain why the speed suddenly decreases after the collision of such exotic objects

June 2, 2010
Kicking is not only associated with football: if two black holes approach each other so closely as to collide and merge, the resulting black hole recoils and then races through the universe at a speed of up to several thousand kilometres per second. Sometimes, however, it experiences a sudden decrease in speed - a behaviour for which there was no convincing explanation. Scientists from the Max Planck Institute for Gravitational Physics have now found a solution to the puzzle: there is a type of recoil in the opposite direction that reduces the speed of the whole system. In this "anti-kick" the black hole emits gravitational waves to reach its energetically optimum shape: a sphere.




Images and movies
L. Rezzolla, R. P. Macedo, J. L. Jaramillo: Understanding the "anti kick" in the merger of binary black holes, Phys. Rev. Lett. 104, 221101 (2010)
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AEI-Experte für Stringtheorie an Berliner Humboldt-Universität berufen

Prof. Dr. Matthias Staudacher (Foto: Norbert Michalke / AEI)

1. Juni 2010
Der Potsdamer Physiker Dr. Matthias Staudacher ist einem Ruf an die Humboldt-Universität Berlin gefolgt. Er übernahm zum Beginn des Sommersemesters 2010 die Professur "Mathematische Physik von Raum, Zeit und Materie" an den Instituten für Physik und Mathematik. Die Professur wurde von beiden Instituten als gemeinsame Brückenprofessur eingerichtet.




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Perfekter Siliziumspiegel für Messung am Quantenlimit

Eingravierte Oberflächennanostruktur des Siliziumspiegels

28. Mai 2010
Wissenschaftler aus Hannover und Jena haben eine neue Methode entwickelt, die einen Siliziumkristall zum perfekten Spiegel macht: Sie haben in seine Oberfläche ein speziell strukturiertes Nano-Gitter geätzt. Eine derartige Oberflächenstruktur reflektiert das Laserlicht vollständig – ein Effekt, der bislang nur durch Bedampfen mit einem spiegelnden Schichtsystem erzielt werden konnte. Die neue Methode gilt als äußerst vielversprechend für Hochpräzisionsmessungen auf den Gebieten der Quantenmechanik und der Gravitationswellenforschung. Die Ergebnisse der Forscher wurden vor kurzem in der Fachzeitschrift Physical Review Letters, Nr. 104, veröffentlicht.




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Max-Planck-Partnergruppe nimmt Arbeit in Brasilien auf:
Enge Kooperation des Albert-Einstein-Instituts mit der Federal University of ABC in Santo André

Prof. Cecilia Chirenti

27. Mai 2010
Zum Thema „Astrophysik kompakter Sterne“ richtet die Max-Planck-Gesellschaft gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) ab 1. Juni eine mit 20.000 Euro jährlich geförderte Partnergruppe ein. Leiterin der neuen Partnergruppe ist Prof. Cecilia Chirenti.




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Enorme Effizienzsteigerung bei Nutzung des Grid

22. März 2010
Neue Software der Gravitationsphysik und Genomforschung reduziert den Arbeitsaufwand um 95%

Präsentation vom 22. bis 24. März in Dresden
Astrophysiker und Genomforscher stellen in Dresden Software-Tools vor, die den Zugang zu den immensen Rechenkapazitäten des Grid erleichtern. Die automatische Verteilung und Kontrolle von Computerprogrammen im Grid ermöglicht überhaupt erst dessen intensive Nutzung. Damit rückt Grid-Computing für jedermann in den Bereich des Möglichen. Die Ergebnisse werden jetzt erstmals auf dem „All-Hands-Meeting“, der wichtigsten deutschen Konferenz zum Grid-Computing, vorgestellt. Das All-Hands-Meeting findet vom 22.-24. März an der TU Dresden statt: Hörsaalzentrum, Bergstraße 64, 01062 Dresden




All-Hands-Meeting 2010
D-Grid
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Brücke zwischen Stringtheorie und Festkörperphysik geschlagen

Florian Loebbert, Till Bargheer, Niklas Beisert (f.l.t.r.)
12. März 2010
Nachwuchswissenschaftler des Albert-Einstein-Instituts erhalten Publikationspreis

Der mit 500 Euro dotierte Preis für die beste Publikation von Nachwuchswissenschaftlern im Journal of Statistical Mechanics: Theory and Experiment (JSTAT) für das Jahr 2008 geht an drei junge Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI).




Link to the article by T. Bargheer, N. Beisert and F. Loebbert
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Pressrelease from JSTAT/IOP



Prof. Hermann Nicolai erhält Einstein Medaille 2010

Prof. Dr. Hermann Nicolai
22. Februar 2010
Für „seine herausragenden Beiträge zur theoretischen Physik“ verleiht die Berner Albert Einstein-Gesellschaft Prof. Dr. Hermann Nicolai, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, die Einstein Medaille des Jahres 2010. Diese Auszeichnung wird für hervorragende wissenschaftliche Forschungen, Werke oder Arbeiten im Zusammenhang mit Albert Einstein verliehen. Die Medaille wird Ende Mai 2010 im Rahmen einer Feier an der Universität Bern überreicht.


Albert-Einstein-Gesellschaft
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Gedenkkolloquium anlässlich des 80. Geburtstags von Jürgen Ehlers

12. Januar 2010
Expertentreffen am Albert-Einstein-Institut in Potsdam am 15. Januar 2010

Pressemitteilung [90 KB]
http://ehlersmemorialcolloquium.aei.mpg.de/


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