Kontakt

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Dr. Elke Müller
Pressereferentin AEI Potsdam
Telefon:+49 331 567-7303Fax:+49 331 567-7298
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Dr. Benjamin Knispel
Pressereferent AEI Hannover
Telefon:+49 511 762-19104Fax:+49 511 762-17182

Unsere Forschung

Am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das gesamte Spektrum der Allgemeinen Relativitätstheorie und darüber hinaus: von den riesigen Dimensionen des Kosmos bis hin zu den unvorstellbar winzigen Abmessungen der Strings.

Die Abteilung "Quantengravitation und Vereinheitlichte Theorien" unter der Leitung von Hermann Nicolai beschäftigt sich mit der Vereinigung von Allgemeiner Relativitätstheorie und Quantenmechanik zu einer Theorie der Quantengravitation, die gleichzeitig zu einer konsistenten Vereinheitlichung aller fundamentalen Naturkräfte führen sollte.

Zu den Forschungszielen der Abteilung "Astrophysikalische und Kosmologische Relativitätstheorie", die von Alessandra Buonanno geleitet wird, gehört es, die in den beobachteten Wellenformen enthaltenen einzigartigen astrophysikalischen und kosmologischen Informationen besser zu erkennen und herauszufiltern. Darüber hinaus werden grundlegende Gleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie überprüft.

Die Abteilung "Geometrische Analysis und Gravitation" untersucht die physikalischen Modellbildungen und mathematischen Methoden, die für die Beschreibung von Gravitationsphänomenen wesentlich sind. Besonderes Augenmerk gilt hierbei Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie der Raumzeit.

2002 bekam das Albert-Einstein-Institut ein Teilinstitut in Hannover. Am "Zentrum für Gravitationsphysik" arbeitet das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik eng mit der Leibniz Universität Hannover zusammen. Unter der Leitung von Karsten Danzmann widmet sich die Abteilung "Laserinterferometrie und Gravitationswellen-Astronomie" der Entwicklung von Gravitationswellendetektoren auf der Erde und im Weltall.

Bruce Allen leitet die Abteilung „Beobachtungsbasierte Relativität und Kosmologie“, die sich mit der Entwicklung und Implementierung von Algorithmen zur Datenanalyse verschiedener Quellen von Gravitationswellen beschäftigt. Die Abteilung betreibt das Projekt Einstein@Home, ein weltweites PC-Netzwerk mit mehr als 300.000 Freiwilligen. Einstein@Home analysiert die Daten der Gravitationswellendetektoren, von verschiedenen Radioteleskopen und Gammasatellitenteleskop Fermi.

Das AEI in Hannover betreibt den deutsch-britischen Gravitationswellendetektor GEO600 in Ruthe nahe Hannover. Es ist darüber hinaus federführend an der Entwicklung des ersten satellitengestützten Gravitationswellendetektors beteiligt: „Laser Interferometer Space Antenna“ LISA und an dessen Technologiedemonstrator LISA Pathfinder.

Die komplexen Analysen der Daten des weltweiten Netzwerks von Gravitationswellendetektoren werden auf dem institutseigenen Clustercomputer Atlas durchgeführt. Atlas ist der weltgrößte Computercluster, der der Analyse von Gravitationswellendaten gewidmet ist.

Zusätzlich zu den wissenschaftlichen Abteilungen gibt es am AEI in Potsdam drei unabhängige Forschungsgruppen mit den Themen Theorie der Schwarzen Löcher, Theoretische Kosmologie sowie Quantenfelder und -information.

Am AEI in Hannover gibt es eine unabhängige Forschungsgruppe zur Beobachtung und Simulation von kollidierenden Binärsystemen.

 
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