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GEO600-Besichtigung

Niedersächsischer Ministerpräsident besucht GEO600

Vertreter der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik besichtigen den Gravitationswellen-Detektor

2. März 2017

Am 31. Januar 2017 besuchte der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil gemeinsam mit anderen Vertretern der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik den Gravitationswellen-Detektor GEO600 bei Sarstedt südlich von Hannover. Die Besichtigung der bundesweit einzigartigen Forschungseinrichtung fand im Rahmen eines Wahlkreisbesuchs bei Markus Brinkmann (Abgeordneter des Niedersächsischen Landtags) statt.

GEO600 wird von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Hannover und der Leibniz Universität Hannover zusammen mit Partnern aus Großbritannien betrieben. Der Detektor ist Teil eines weltweiten Netzwerks von ähnlichen Instrumenten und „lauscht“ seit Ende November 2016 in einem zweiten gemeinsamen Beobachtungslauf nach weiteren Gravitationswellen-Signalen.

Die Besucher informierten sich im Gespräch mit den GEO600-Wissenschaftlern Harald Lück und Benno Willke über die Entwicklung des Detektors seit dessen Gründung vor mehr als 20 Jahren und die dabei erreichten Meilensteine bis zum ersten direkten Nachweis von Gravitationswellen durch die LIGO-Instrumente am 14. September 2015. Beiträge von GEO600 als Entwicklungszentrum und Prüfstand für fortschrittliche Detektortechnologie waren eine wichtige Voraussetzung für diese Jahrhundert-Entdeckung. Auch zukünftig wird GEO600 neben dem Beobachtungsbetrieb neuartige Technologien entwickeln und erproben, die die nächste Generation der Gravitationswellen-Detektoren noch empfindlicher machen sollen.

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