2015

Enorme Energiemengen werden freigesetzt, wenn ein massiver Stern, um ein Vielfaches so schwer wie unsere Sonne, in sich zusammenstürzt. Einige Sterne explodieren dann in einer Hypernova – zehnmal so stark wie eine normale Supernova – oder in einem hochenergetischen Gamma-Blitz. Wie das dafür nötige extrem starke Magnetfeld entsteht, war bislang rätselhaft. Einem Forscherteam in den USA gelang jetzt in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam eine aufwändige dreidimensionale Computersimulation, die erstmals Licht in den Zusammenhang zwischen Hypernova, Supernova und Gamma-Blitzen bringt.

Was treibt die Explosion von Sternen an?

30. November 2015

Enorme Energiemengen werden freigesetzt, wenn ein massiver Stern, um ein Vielfaches so schwer wie unsere Sonne, in sich zusammenstürzt. Einige Sterne explodieren dann in einer Hypernova – zehnmal so stark wie eine normale Supernova – oder in einem hochenergetischen Gamma-Blitz. Wie das dafür nötige extrem starke Magnetfeld entsteht, war bislang rätselhaft. Einem Forscherteam in den USA gelang jetzt in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam eine aufwändige dreidimensionale Computersimulation, die erstmals Licht in den Zusammenhang zwischen Hypernova, Supernova und Gamma-Blitzen bringt.

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Am Freitag, den 18. September 2015, startete um 17 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit die erste offizielle Beobachtungskampagne („observing run“ O1) der advanced LIGO-Detektoren in den USA. Mit diesem Zeitpunkt begann die wissenschaftliche Datenaufnahme, doch bereits in den Wochen zuvor wurden Daten von den Instrumenten aufgezeichnet. In dieser Erprobungsphase arbeiteten Techniker, Wissenschaftler und Ingenieure an den Instrumenten, um sie für die wissenschaftliche Datenaufnahme zu verbessern und vorzubereiten. Der vom Albert-Einstein-Institut (AEI) zusammen mit britischen Partnern betriebene Gravitationswellen-Detektor GEO600 bei Hannover nimmt gleichzeitig mit den Detektoren in den USA wissenschaftliche Messdaten auf.

Erste Beobachtungskampagne der advanced LIGO-Detektoren hat begonnen

18. September 2015

Am Freitag, den 18. September 2015, startete um 17 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit die erste offizielle Beobachtungskampagne („observing run“ O1) der advanced LIGO-Detektoren in den USA. Mit diesem Zeitpunkt begann die wissenschaftliche Datenaufnahme, doch bereits in den Wochen zuvor wurden Daten von den Instrumenten aufgezeichnet. In dieser Erprobungsphase arbeiteten Techniker, Wissenschaftler und Ingenieure an den Instrumenten, um sie für die wissenschaftliche Datenaufnahme zu verbessern und vorzubereiten. Der vom Albert-Einstein-Institut (AEI) zusammen mit britischen Partnern betriebene Gravitationswellen-Detektor GEO600 bei Hannover nimmt gleichzeitig mit den Detektoren in den USA wissenschaftliche Messdaten auf. [mehr]
Forscher des Albert-Einstein-Instituts leisten entscheidende Beiträge zu den advanced LIGO-Gravitationswellen-Detektoren

Ein großer Schritt zum ersten direkten Nachweis von Gravitationswellen

18. Mai 2015

Forscher des Albert-Einstein-Instituts leisten entscheidende Beiträge zu den advanced LIGO-Gravitationswellen-Detektoren [mehr]
Dr. Maria Alessandra Papa, Leiterin einer Forschungsgruppe in der Abteilung „Astrophysikalische und Kosmologische Relativitätstheorie“ am Albert-Einstein-Institut wurde zum „Fellow of the American Physical Society“ (APS) ernannt. Diese Auszeichnung wird nur einem halben Prozent der 50.000 APS-Mitglieder verliehen. Sie ist eine Anerkennung der herausragenden Beiträge der Preisträgerin zur Physik.

Dr. Maria Alessandra Papa zum Fellow der American Physical Society ernannt

20. Januar 2015

Dr. Maria Alessandra Papa, Leiterin einer Forschungsgruppe in der Abteilung „Astrophysikalische und Kosmologische Relativitätstheorie“ am Albert-Einstein-Institut wurde zum „Fellow of the American Physical Society“ (APS) ernannt. Diese Auszeichnung wird nur einem halben Prozent der 50.000 APS-Mitglieder verliehen. Sie ist eine Anerkennung der herausragenden Beiträge der Preisträgerin zur Physik. [mehr]
Zusammenstöße von Neutronensternen sind Extremsituationen: sie sind vermutlich die Ursache von kurzen Gamma-Blitzen, den stärksten Explosionen, die wir im Universum beobachten können. Diese Ausbrüche entstehen höchstwahrscheinlich dann, wenn die Materie in einer solchen Kollision zu einem Schwarzen Loch kollabiert. Satelliten sehen dabei häufig nicht nur den extrem kurzen Gamma-Blitz, sondern auch eine stunden- oder tagelange Emission von Röntgenstrahlung, die nicht durch die sehr kurze Aktivität des Schwarzen Lochs erklärt werden. In einer kürzlich erschienenen Publikation in The Astrophysical Journal Letters schlagen AEI-Wissenschaftler nun eine Lösung dieses Rätsels vor und erklären auch, warum der Gamma-Blitz und ein Teil der Röntgenstrahlung in umgekehrter Reihenfolge zu ihrer Entstehung beobachtet werden. Daraus ergeben sich neue Perspektiven für die Multimessenger-Astronomie.

Keine Magie: Neutronensternkollision mit „Zeitumkehr“

29. Januar 2015

Zusammenstöße von Neutronensternen sind Extremsituationen: sie sind vermutlich die Ursache von kurzen Gamma-Blitzen, den stärksten Explosionen, die wir im Universum beobachten können. Diese Ausbrüche entstehen höchstwahrscheinlich dann, wenn die Materie in einer solchen Kollision zu einem Schwarzen Loch kollabiert. Satelliten sehen dabei häufig nicht nur den extrem kurzen Gamma-Blitz, sondern auch eine stunden- oder tagelange Emission von Röntgenstrahlung, die nicht durch die sehr kurze Aktivität des Schwarzen Lochs erklärt werden. In einer kürzlich erschienenen Publikation in The Astrophysical Journal Letters schlagen AEI-Wissenschaftler nun eine Lösung dieses Rätsels vor und erklären auch, warum der Gamma-Blitz und ein Teil der Röntgenstrahlung in umgekehrter Reihenfolge zu ihrer Entstehung beobachtet werden. Daraus ergeben sich neue Perspektiven für die Multimessenger-Astronomie.

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