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Dr. Jean-Luc Lehners
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Neuigkeiten und Veranstaltungen

February 15 - 18, 2017
This meeting at Ringberg Castle aims to explore frontier issues in cosmology, especially the connections with black hole and gravitational wave physics, as well as the theoretical challenges of combining gravity and quantum theory in order to gain an understanding of the big bang.

Workshop "Connections between Cosmology, Strong Gravity and Quantum Theory"

February 15 - 18, 2017

This meeting at Ringberg Castle aims to explore frontier issues in cosmology, especially the connections with black hole and gravitational wave physics, as well as the theoretical challenges of combining gravity and quantum theory in order to gain an understanding of the big bang.

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The workshop will bring together theoretical physicists working on different approaches to quantum gravity (with an interest in early universe cosmology) and cosmologists studying fundamental aspects of cosmological models (and interested in quantum gravity effects in the early universe).

Workshop "Emergent Space-time in Quantum Gravity and Fundamental Cosmology"
26. - 29. September 2016
AEI Potsdam-Golm

The workshop will bring together theoretical physicists working on different approaches to quantum gravity (with an interest in early universe cosmology) and cosmologists studying fundamental aspects of cosmological models (and interested in quantum gravity effects in the early universe). [mehr]

Kooperierende Forschungsteams

Videos

Max-Planck-Forschungsgruppe

Theoretische Kosmologie

Ziel der Max-Planck-Forschungsgruppe "Theoretische Kosmologie" ist es, unser Verständnis des sehr frühen Universums und seines rätselhaftesten Aspekts, dem Urknall, zu vertiefen. Die Forschungsgruppe wurde 2010 mit Hilfe eines Starting Grant des Europäischen Forschungsrates gegründet und wird seit 2015 von der Max-Planck-Gesellschaft finanziert.

Wahrscheinlich werden viele Eigenschaften unseres Weltalls durch physikalische Prozesse bestimmt, die um den Urknall herum stattfanden, da damals die Anfangsbedingungen für die weitere Entwicklung des Universums festgelegt wurden. Überdies wissen wir bereits, dass diese Anfangsbedingungen sehr speziell gewesen sein müssen: Extrapoliert man nämlich heutige Beobachtungen, so zeigt sich, dass das Universum  zu dieser frühen Zeit außergewöhnlich flach, homogen und isotrop war. Gleichzeitig brauchen wir aber kleine Dichteschwankungen auf allen Skalen (mit einem annähernd skalen-unabhängigen Spektrum) als Keime für die später durch Gravitationskollaps entstehenden großräumigen Strukturen.

Bislang gibt es keine komplette Theorie, die diese Anfangsbedingungen zufriedenstellend erklären kann. Allerdings gibt es aussichtsreiche Kandidaten für solche Theorien, wie beispielsweise die Inflationstheorie und die Theorie des zyklischen Universums. Wir untersuchen und entwickeln diese kosmologischen Theorien, und erkunden deren Verhältnis zur fundamentalen Physik (insbesondere zur Supergravitation und zur Stringtheorie). Folgende große Fragen treiben unsere Forschung voran: Was war der Ursprung des Universums? Was geschah am Urknall und war der Urknall wirklich der Beginn der Zeit? Wie sind Raum und Zeit entstanden? Und wie kam es, dass Raum und Zeit sich auch im frühen Universum schon so klassisch verhalten haben, wenn man bedenkt, dass unsere besten Theorien quantenmechanische Theorien sind? Ist unser Universum einzigartig? Wie viel unseres Universums ist vorherbestimmt und durch die Forderung nach mathematischer Konsistenz festgelegt und wie viel ist dem „historischen Zufall“ geschuldet? Wie sieht das Schicksal unseres Universums in ferner Zukunft aus? Ist unser Universum ein einmaliges Ereignis oder bildet es sich in Evolutionszyklen immer wieder neu? Fortschritte auf diesem Gebiet werden mit Sicherheit nicht nur große Auswirkungen auf die Wissenschaft haben, sondern auch darauf, wie wir Menschen uns selbst im Universum sehen.

 
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