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Dr. Hartmut Grote
Gruppenleiter
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Dr. Harald Lück
Group leader GEO-HF/10-m prototype
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Horchposten fürs All

GEO600

Das GEO600-Projekt arbeitet mit dem Ziel der direkten Messung von Gravitationswellen mittels eines Laserinterferometers mit einer Armlänge von 600 Metern. Gravitationswellen sind winzige Kräuselungen der Raumzeit, die von astrophysikalischen Ereignissen wie Supernovae oder verschmelzenden Neutronensternen und schwarzen Löchern erzeugt werden. Sie wurden bereits 1916 von Albert Einstein vorhergesagt. Am 14. September 2015 bestätigte der erste direkte Nachweis von Gravitationswellen Einsteins Vorhersage und ermöglichte einen faszinierenden und einzigartigen Einblick in eine bislang unzugängliche Schattenwelt des Universum.

GEO600 ist ein erdgebundener interferometrischer Gravitationswellen-Detektor in der Nähe von Hannover. Er wurde von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik entworfen und wird von ihnen zusammen mit Partner im Vereinigten Königreich betrieben. Das Projekt wird finanziell vom Science and Technology Facilities Council (STFC) unterstützt. GEO600 ist Teil eines weltweiten Netzwerks von Gravitationswellen-Detektoren. Zwei dieser Detektoren befinden sich in den USA (LIGO), und jeweils einer in Italien (Virgo) und Japan (KAGRA). Wisssenschafter von  GEO600 und LIGO arbeiten im Rahmen der LIGO Scientific Collaboration (LSC) zusammen. GEO600-Forscher haben gemeinsam mit dem Laser Zentrum Hannover (LZH) die Laser für Advanced LIGO gebaut.

 
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