LISA

Das AEI arbeitet in einer internationalen Kooperation am ersten satellitengestützten Gravitationswellen-Detektor: LISA. Am AEI Potsdam-Golm bereitet eine Arbeitsgruppe die Datenanalyse für dieses Projekt vor.

Die Datenanalyse für LISA hat viele Gemeinsamkeiten mit der Datenanalyse für die bodenbasierten Detektoren, insbesondere was die Konstruktion der Wellenform-Vorlagen für binäre Schwarze Löcher und Doppelsternsysteme betrifft. Dennoch sind die tatsächlichen Suchmethoden sehr unterschiedlich. Die hohe Empfindlichkeit von LISA führt zu einer Überlagerung der Signale vieler Quellen. Demzufolge ist die größte Herausforderung hier, die Quellen voneinander zu trennen (weniger schwierig ist es, sie aus dem Rauschen herauszufiltern). Dafür gibt es eine Vielzahl verschiedener Ansätze, die die AEI-Wissenschaftler untersuchen.

 
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