Einstein@Home

Einstein@Home

Einstein@Home ist eines der weltweit größten verteilten Rechenprojekte mit mehr als 333.000 Teilnehmern.

Einstein@Home nutzt anderweitig ungenutzte Rechenleistung, die Freiwillige aus aller Welt auf ihren Heim- und Bürorechnern spenden. Die Gesamtrechenleistung entspricht rund einem PetaFlop/s und wird eingesetzt, um nach schwachen astrophysikalischen Signalen schnell rotierender Neutronensterne (sogenannter Pulsare) zu suchen. Einstein@Home analysiert die Daten der LIGO-Gravitationswellendetektoren, die der Radioteleskope in Arecibo und Parkes, und die des Gamma-Satelliten Fermi.

Einstein@Home-Freiwillige haben bereits fast 50 bislang unbekannte Neutronensterne entdeckt, und wir hoffen, dass noch weitere Entdeckungen folgen. Das Hauptziel von Einstein@Home ist die erste direkte Messung der Gravitationswellen von schnell rotierenden Neutronensternen.

Albert Einstein sagte die Existenz von Gravitationswellen vor fast 100 Jahren vorher. Sie wurden am 14. September 2015 erstmals nachgewiesen und haben ein neues Fenster zum Universum geöffnet und eine neue Ära der Astronomie eingeläutet.

 
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